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Dein Gluten-Ratgeber

I© FLOUR REBELS GmbH, Hamburg  2016, Alle Rechte vorbehalten

 

FEEL FREE

Die Spreu vom Weizen trennen

Wenn Du erfährst, dass Du kein Gluten mehr essen darfst, denkst Du vielleicht im ersten Augenblick: Hilfe, Gefängnis! Was kann ich denn jetzt noch essen???

GLUTEN steckt in allen Getreiden: in Weizen, Roggen, Gerste, sogar Dinkel! Dein Bäcker um die Ecke, Dein liebster Fast-Food-Laden, der Coffee Shop und Dein Pizza-Service sind quasi drauf gebaut. Als gesund waren die noch nie verschrien – aber trotzdem!!

Und das soll jetzt alles weg fallen? Ja.

Tief durchatmen…

Anders wird zu besser. Viel besser!

Du hast die große Freiheit dahinter noch nicht entdeckt! Den Duft, die lockere Textur, den köstlichen Geschmack all der Herrlichkeiten, die Du auch früher gern gegessen hast. Entdecke die neue, junge, glutenfreie Küche für Dich, die gut ist für Deinen Körper und Deine Seele. Finde Deinen eigenen Life Style.

Mehr als Weizen & Gluten

Du musst Dein Leben nicht luftdicht verschließen! Du kannst stattdessen ganz einfach spüren, was Dir gut tut. Deinem Instinkt vertrauen. Eine Entscheidung für Dich treffen, wie Du Dich ernähren möchtest.

Eine absolute Glutenfreiheit gibt es nicht, nur eine relative. Du kannst die Luft auch nicht frei von Pollen halten. Aber es gibt einen Level an Glutenfreiheit, der für Menschen mit Zöliakie einfach erforderlich ist. Nach dem so genannten Codex-Alimentarius-Standard darf ein Produkt, das Dir als glutenfrei verkauft wird, den Wert von 20 ppm (2 mg/100 g) Glutengehalt nicht übersteigen. 

Alles, was das Mehl berührt

 

In den Töpfen, Pfannen, Mikrowellen und Öfen nahezu sämtlicher Küchen, auch von Hotels und Restaurants, in Fast-Food-Läden und Pizzatempeln wirbelt Gluten mit dem herkömmlichen Mehl überall durch und überall hin.

 

Doch gluten free bedeutet: GAR KEIN GLUTEN. Spuren sind für einen Menschen, der sensitiv darauf reagiert und vor allem bei Zöliakie nicht tolerabel.  

Man, wie das Klebt! 

Das Klebereiweiß – stellt Euch mal kurz vor, wie Eiweiß klebt, wenn es trocknet – ist allgegenwärtig. Die Auslöser der Beschwerden sind  das Gliadin und das Glutenin darin. 

Gluten ist auch dort vorhanden, wo man es auf den ersten Blick nicht sieht: in Lebensmittelfarben und Geschmacksverstärkern (die sich als E-Nummern lesen), in Speiseeis und Fruchtjoghurt, in Tütensuppen, in Fertiggerichten und -gemüsen, in Fertigsaucen. Als sei es dieser Kleber, der die Welt zusammenhält.

Braucht man ihn tatsächlich so dringend? Nein. 

Wir glauben nur, dass wir ihn brauchen.

Eine Pizzeria, die auch glutenfreie Pizza anbietet, backt sie in einer Umgebung voller herkömmlichem Mehlstaub. Das ist vielleicht noch in Ordnung, wenn man glutenarm als Lifestyle essen möchte. Obwohl: Auch da ist es unserer Erfahrung nach komplett irreführend und verwirrend, glutenfrei zu nennen, was nicht glutenfrei ist. 

 

Nicht glutenfrei nennen, was nicht glutenfrei ist!

 

Denn schon, wenn man "nur" sensitiv gegen das Klebereiweiß ist, folgen Beschwerden meist auf dem Fuß. Für einen Weizenallergiker kann es bedrohlich werden. Und ein Mensch mit Zöliakie nimmt großen Schaden.

 

Auf den Produkten, die in Supermärkten angeboten werden, steht meist erst ganz zum Schluss einer ellenlangen Inhaltsstoffeliste: kann Spuren von Gluten enthalten. Meist. Aber eben nicht immer.

Mehl hat nicht umsonst den Angang Staub.  

In Bäckereien, die "auch glutenfrei" anbieten, achte darauf, dass die GF-Produkte luftdicht verpackt sind. Denn auch hier setzt sich der Mehlstaub natürlicherweise überall hin. Jede Küche, jedes Restaurant, jedes Hotel, das glutenhaltige Produkte oder Menüs parallel zum normalen Sortiment anbietet, ist in der Regel nicht glutenfrei – auch dann nicht, wenn die Speisen in einer eigenen Ecke hergestellt werden. Die Kreuzkontamination ist allgegenwärtig.

Lies mehr in unserem Gluten-Ratgeber.